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Ökumenische Meldungen

Orthodoxe Gläubige in Deutschland

28.11.2021

Im Reli-Unterricht klappt die orthodoxe Zusammenarbeit (vatican news, 15.11.2021)

Die Zahl orthodoxer Gläubiger in Deutschland steigt beständig: Aktuell gehören über zwei Millionen Menschen in Deutschland einer der orthodoxen Kirchen an, die sich in der Orthodoxen Bischofskonferenz, kurz: OBKD, zusammengeschlossen haben. Sie stellen damit die drittgrößte christliche Konfession in Deutschland dar. In Österreich wiederum sind über 700.000 Menschen orthodox. Mit der Situation der Orthodoxen im deutschsprachigen Raum und speziell mit dem orthodoxen Religionsunterricht beschäftigt sich Yauheniya Danilovich.

Die in Belarus geborene Theologin ist an der Universität Münster tätig:„In Deutschland ist die Präsenz der orthodoxen Christinnen und Christen hauptsächlich durch Migration bedingt. Zum einen ist das die Gastarbeiter-Migration in den 60er Jahren. Die Zunahme der orthodoxen Christinnen und Christen wurde aber auch durch den Zerfall des Ostblocks in den 90er Jahren und dann später durch die Aufnahme einiger dieser Länder wie Rumänien und Bulgarien in die Europäische Union mit der daraus folgenden Freizügigkeit in Bezug auf Migration bedingt. Gerade in den letzten Jahren hat sich die Zahl der rumänisch-orthodoxen Christinnen und Christen vergrößert, unter anderem durch Arbeitsmigration aus Rumänien.“In fünf Bundesländern gibt's orthodoxen Reli-Unterricht.