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Carla Maurer schreibt auf facebook  -    3. November 2020

Die Reformierte Kirche der Schweiz hat es geschafft! Sie hat zum ersten Mal in ihrer Geschichte eine Präsidentin gewählt! Ich wünsche meiner Kirche, dass die Wunden der letzten Jahre nun heilen können.


 

Pressemitteilung zu 25 Jahre Weltfrauenkonferenz in Peking

In Vergessenheit geraten? Lesen Sie doch mal nach!

pdf-Icon des Dokumentes 25 Jahre Weltfrauenkonferenz (*.pdf-Datei, 50 KB)


Frauen und Kirche

Vatikan/Frankreich: Bewerberinnen für Kirchenämter kontaktiert

Die Papstbotschaft in Paris hat die Bewerberinnen auf leitende Kirchenämter kontaktiert. Diese begrüßten den „Prozess des Dialogs“.

Sieben Frauen hatten am 22. Juli ihre Bewerbungen auf Kirchenämter in Frankreich bei der Nuntiatur abgegeben. In rund 20 der landesweit 92 Bistümer steht in den kommenden zwei Jahren ein Wechsel an der Spitze an. Den Termin wählten die Frauen nach eigenen Angaben nicht zufällig: Der 22. Juli ist der Feiertag von Maria Magdalena, die Papst Franziskus auch als „Apostelin der Apostel“ bezeichnet.

Den ganzen Artikel lesen: Vatican news, 31. Juli 2020


Maria Magdalena

Schon vor 4 Jahren, nämlich 2016, hat Papst Franziskus Maria Magdalena liturgisch mit den Aposteln gleichgestellt. Ihr Gedenktag am 22. Juli wird nun als ‚Fest‘ gefeiert. Mehr auf der Seite des KDFB:

https://www.frauenbund.de

Dort gibt es weitere interessante Nachrichten bezüglich Frauen und Kirche.


Eine Nachricht über das Gustav-Addolf-Werk, durch Sarah Münch erreichte uns:

Leider verstärkt die Corona-Krise häusliche Gewalt: Pfarrerin Agnes von Kirchbach berichtet über Mouna, eine Frau in Paris, die ihrem gewalttätigen Ehemann durch die erzwungene Isolation in der Wohnung ausgesetzt ist. Die Kirchengemeinde versucht ihr  mit heimlichen Telefonaten und Nachrichten beizustehen, damit sie nicht völlig verzweifelt. Mehr unter:

https://eulemagazin.de/corona-in-paris/

 


Buchtipp: Sehr empfehlenswert

                                                 Geburtsfehler: weiblich
Lebenserinnerungen einer katholischen Theologin Elisabeth Gössmann, Judicium Verlag
                                                                                                             ISBN 3-89129-975-3

 

Dr. Dr.hc-.mult. Elisabeth Gössmann (1926-2019) wich nach Tokyo/Japan aus, um wissenschaftlich tätig zu werden.

"Wer's nicht glaubt, wird auch selig"
https://podcasts.apple.com/de/podcast/ndr-kultur-glaubenssachen/id250301379?i=1000465806424

Der Nachruf auf diese besondere katholische Theologin beeindruckt und zeigt, dass es dringend erforderlich ist, dass es zum Thema Gleichberechtigung in der Kirche neue Schritte zu setzen gilt.

Der Nachruf ist nachzulesen auf https://www.feinschwarz.net/?=Elisabeth+Gössmann

"Die wissenschaftliche Gemeinschaft betrauert den Tod einer der Nestorinnen historisch-theologischer Frauenforschung: Elisabeth Gössmann verstarb am 1. Mai 2019............" Von Irmtraud Fischer.



Maria, schweige nicht - eine aktuelle Online-Petition des KDFB:

pdf-Icon des Dokumentes 2019-11-14_Bf_Maria__schweige_nicht_Online-Petition.pdf (*.pdf-Datei, 278 KB)

Maria 2.0

Ein kurzer Überblick zur Entwicklungsgeschichte – entnommen einem Handzettel
(http://mariazweipunktnull.de)

Ein Lesekreis der Gemeinde Heilig Kreuz in Münster las gemeinsam Evangelii gaudium
(1. Apostolisches Schreiben von Papst Franziskus). Dabei diskutierten sie über die aktuelle Situation der Kirche, warum sie selber (noch) dabei sind, wie schwierig es ist, Fernstehenden Kirche verständlich zu machen und daß seit Jahren die gleichen Fragen im Raum stehen, aber keine Änderung in Sicht ist.

Ihnen wurde zu Beginn des Jahres 2019 klar: Wir wollen nicht nur klagen, sondern handeln. So war Maria 2.0 geboren. Maria 2.0 ist keine Gruppe einer bestimmten Gemeinde, sondern eine freie Initiative von Frauen.

Im Mai wurde ein Offener Brief an Papst Franziskus geschrieben, der von allen unterzeichnet werden konnte.

Im Mai gab es eine ‚Kirchenstreik-Woche‘: alle Dienste ruhen lassen und den Kirchenraum nicht betreten, außerhalb Gottesdienst feiern.

Danach entstanden in den verschiedenen Diözesen, in den verschiedenen Frauenverbänden Überlegungen und Aktionen, wie Solidarität bekundet und welche Zeichen gesetzt werden können.

Dieses Handeln kreativ fortführen, haben sich die verschiedenen Frauengruppen auf die Fahnen geschrieben. Wir dürfen gespannt sein, wie es weiter geht

Unter „Aktuelles“ finden Sie zum jetzigen Stand Hinweise und Informationen, denen Sie sich je nachdem anschließen können.