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Frauen und Kirche

ganz aktuell aus der website der kfd, Mitgliedsverband des ÖFCFE:

Erstmals und bundesweit: 12 Frauen. 12 Orte. 12 Predigten.

Am Tag der Apostelin Junia (Sonntag, 17. Mai 2020) haben 12 Frauen, die als Geistliche Leiterinnen oder Begleiterinnen in der kfd aktiv sind,  an 12 Orten bundesweit gepredigt.

Von Junias zu Junia

Der Gedenktag der Apostelin Junia für den Predigerinnentag ist nicht zufällig gewählt. Durch einen Übersetzungsfehler dachte man jahrhundertelang, es handele sich um einen Mann namens Junias.

Die Einheitsübersetzung 2016 macht aus Junias endlich wieder Junia. Und Junia wird klar und deutlich Apostelin genannt.


 


 



Ghana: Ordensschwestern schützen „Hexen“

Ordensschwestern in Westafrika unterstützen immer mehr Frauen, die von ihren Gemeinschaften als angebliche Hexen verstoßen wurden. Das Phänomen ist tief in westafrikanischen Kulturen verwurzelt, wie die Webseite „Global Sisters Report“ dieser Tage in einem Bericht zusammenfasst.

https://www.vaticannews.va/de/welt/news/2020-04/ghana-ordensfrauen-schuetzen-hexen-global-sisters-report.html?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=NewsletterVN-DE

https://www.globalsistersreport.org





 Hör-Tipp: Frauenpredigt,  26. März 2020:

von Frau Prof.in Sylvia Kaiser vom Institut für Neuro- und Verhaltensbiologie, Gleichstellungsbeauftragte des Fachbereich Biologie an der WWU Münster, in St. Nikolaus Wolbeck.

https://st-nikolaus-muenster.de/podcast/fastenpredigt-zum-26-maerz-2020/

Viel Freude beim Zuhören.

 

 


HÖR-TIPP:            NDR  Kultur - Glaubenssachen - Postcast

"Wer's nicht glaubt, wird auch selig"
https://podcasts.apple.com/de/podcast/ndr-kultur-glaubenssachen/id250301379?i=1000465806424

Dr. Dr.hc-.mult. Elisabeth Gössmann (1926-2019) Wegen "Geburtsfehler weiblich" wich die Wissenschafterin nach Japan aus.
Der Nachruf auf diese besondere katholische Theologin beeindruckt und zeigt, dass es dringend erforderlich ist, dass es zum Thema Gleichberechtigung in der Kirche neue Schritte zu setzen gilt.

Der Nachruf ist nachzulesen auf https://www.feinschwarz.net/?=Elisabeth+Gössmann

"Die wissenschaftliche Gemeinschaft betrauert den Tod einer der Nestorinnen historisch-theologischer Frauenforschung: Elisabeth Gössmann verstarb am 1. Mai 2019............" Von Irmtraud Fischer.


Zur Information:
ab 29. November 2019 erscheint ein monatliches Magazin zu Maria 2.0:
https://www.katholisch.de/artikel/23629-christliche-verlagsgruppe-gruendet-neues-magazin-maria-20


Maria, schweige nicht - eine aktuelle Online-Petition des KDFB:

pdf-Icon des Dokumentes 2019-11-14_Bf_Maria__schweige_nicht_Online-Petition.pdf (*.pdf-Datei, 278 KB)

Maria 2.0

Ein kurzer Überblick zur Entwicklungsgeschichte – entnommen einem Handzettel
(http://mariazweipunktnull.de)

Ein Lesekreis der Gemeinde Heilig Kreuz in Münster las gemeinsam Evangelii gaudium
(1. Apostolisches Schreiben von Papst Franziskus). Dabei diskutierten sie über die aktuelle Situation der Kirche, warum sie selber (noch) dabei sind, wie schwierig es ist, Fernstehenden Kirche verständlich zu machen und daß seit Jahren die gleichen Fragen im Raum stehen, aber keine Änderung in Sicht ist.

Ihnen wurde zu Beginn des Jahres 2019 klar: Wir wollen nicht nur klagen, sondern handeln. So war Maria 2.0 geboren. Maria 2.0 ist keine Gruppe einer bestimmten Gemeinde, sondern eine freie Initiative von Frauen.

Im Mai wurde ein Offener Brief an Papst Franziskus geschrieben, der von allen unterzeichnet werden konnte.

Im Mai gab es eine ‚Kirchenstreik-Woche‘: alle Dienste ruhen lassen und den Kirchenraum nicht betreten, außerhalb Gottesdienst feiern.

Danach entstanden in den verschiedenen Diözesen, in den verschiedenen Frauenverbänden Überlegungen und Aktionen, wie Solidarität bekundet und welche Zeichen gesetzt werden können.

Dieses Handeln kreativ fortführen, haben sich die verschiedenen Frauengruppen auf die Fahnen geschrieben. Wir dürfen gespannt sein, wie es weiter geht

Unter „Aktuelles“ finden Sie zum jetzigen Stand Hinweise und Informationen, denen Sie sich je nachdem anschließen können.


Die ÖFCFE-Gruppe Freiburg unterstützt die Aktion der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) #MachtLichtAn

Entsetzt und erschüttert über die Ergebnisse der Missbrauchsstudie, die im September veröffentlicht wurde, und aus Solidarität mit den Opfern hat die kfd bundesweit zu einer Klage-Andacht am 12. Dezember 2018, 18:00 Uhr, aufgerufen. Auch in Freiburg traf sich eine große Gruppe vor dem Münsterportal zu Klage und Gebet. Die Teilnehmenden haben Taschenlampen auf das Dunkel der Kirchentüre gerichtet, um damit symbolisch Klarheit in die Dunkelheit jahrzehntelangen Machtmissbrauchs zu bringen.

- Schafft verkrustete Machtstrukturen ab

- Setzt unabhängige Missbrauchsbeauftragte ein

- Verändert die kirchliche Sexualmoral

- Erneuert die Kirche

            waren die Forderungen der kfd, die auch mit einer Postkartenaktion an die Deutsche Bischofskonferenz gestellt wurden.

Bereits einen Tag nach der Aktion hat der Freiburger Erzbischof Stephan Burger in einer Pressemitteilung geäußert, er nehme diese Forderungen gerne auf.

Februar 2019/ Dr. Elisabeth Bücking