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                                           Frau und Kirche

 

Weil es wichtig ist:        
ÖFCFE ist seit langem Cooperationspartnerin

Die Fellowship of the Least Coin https://www.fellowshipoftheleastcoin.org/ 

ist eine globale ökumenische Frauenbewegung des Gebets für Frieden, Gerechtigkeit und Versöhnung. Es begann 1956 von Shanti Salomon, einer Frau aus Indien, und verbreitete sich über die ganze Welt. Durch diese Bewegung suchen christliche Frauen Gemeinschaft und Solidarität miteinander. Wann immer Frauen zu Hause, in der Kirche oder in einer Gruppe beten, legen sie ihre geringste Münze beiseite. Und viele Least Coins werden eine große Menge Geld, um jedes Jahr etwa vierzig Frauenprojekte und sechs Stipendien für junge Studentinnen auf der ganzen Welt zu unterstützen. Lesen Sie mehr über die Geschichte:
 
https://www.fellowshipoftheleastcoin.org/herstor

Frauen aller Ethnien, Nationalitäten, Altersgruppen, Bildungshintergründe und sozialökonomischen Status sind eingelden, an dieser globalen Bewegung teilzunehmen, indem sie für Gerechtigkeit, Frieden und Versöhnung in ihrem eigenen Leben beten, wann immer sie persönliche Konflikte und Herausforderungen erleben. Außerdem sind sie eingeladen, für Gerechtigkeit, Frieden und Versöhnung für Frauen und Mädchen auf der ganzen Welt zu beten, die täglich mit Ungerechtigkeit, Gewalt und Armut konfrontiert sid

Etwa alle zwei Jahre erscheint ein neues Gebetsheft in englischer Sprache, herausgegeben vom Internationalen Committee (ICFLC), dem die in den Niederlanden lebende Martina Heinrichs als Vertreterin unseres  EFECW angehört.
Das kommende Heft ist in Arbeit und steht unter der Überschrift "Touch Our Lives, Heal Our World!" und könnte Ende dieses Jahres trotz Corona erscheinen.



Über 1 900 Frauen in Not kontaktierten SOLWODI

Im vergangenen Jahr haben sich 1.917 Frauen in Notlagen erstmals an Solwodi gewandt und
Unterstützung erhalten. Die Organisation hilft insbesondere bei frauenspezifischen Notlagen wie
etwa der Zwangsprostitution.

Die Gründerin Schwester Lea Ackermann gab im Juli 2020 den Vorsitz in andere Hände.

Mehr unter: https://www.solwodi.de



Papst empfing Friedensnobelpreisträgerin Nadia Murad

Papst Franziskus hat die jesidische Friedensnobelpreisträgerin Nadia Murad am Donnerstag, 26.8.21 in Audienz empfangen.

Die Menschenrechtsaktivistin und das katholische Kirchenoberhaupt sind sich bereits mehrmals begegnet. Zuletzt hatte Franziskus ihr 2018 eine Privataudienz gewährt.

Die heute 28-jährige Irakerin war 2014 von der Terrormiliz „Islamischer Staat“ versklavt worden. Nach ihrer Flucht schaffte sie in Deutschland einen Neuanfang und kämpft seither als UN-Sonderbotschafterin gegen Menschenhandel für die Strafverfolgung der IS-Verbrechen. 2018 erhielt sie gemeinsam mit dem kongolesischen Arzt Denis Mukwege den Friedensnobelpreis. Beide wurden für ihren außergewöhnlichen Einsatz gegen sexuelle Gewalt als Waffe in Kriegen und bewaffneten Konflikten geehrt.

aus Vatican News



„Maria 2.0“

„Maria 2.0“ ist eine Reforminitiative innerhalb der katholischen Kirche, die seit 2019 bundesweit mit Aktionen in Erscheinung getreten ist – in manchen Bistümern sehr kämpferisch und provokant.

Im Bistum Augsburg sind die Unterstützerinnen um Dialog bemüht  und sind  mit Bischof Bertram Meier immer wieder im Gespräch.

Was viele nicht wissen: Maria 2.0 ist keine feste Organisation mit klarer Struktur. Es geht vielmehr um gemeinsame Ziele, die von Einzelpersonen und Gruppen aus den unterschiedlichsten Bereichen der Kirche unterstützt werden, etwa vom Frauenbund, dem BDKJ oder katholischen Pfadfinderverbänden.

„Katholisch1.TV“, das katholische Fernsehen aus dem Bistum Augsburg, hat zwei junge Frauen getroffen und ließ sich von ihnen erklären, warum sie „Maria 2.0“ unterstützen. Viola Kohlberger ist Diözesanvorsitzende der DPSG, Julia Spanier ist Geschäftsführerin des „Frauenforums“ im Bistum Augsburg.

aus Vatican news, 09.07.2021



Samstag, 20. Februar 2021: Thesenanschlag von „Maria 2.0“:

Katholische Frauen fordern Reformen

Unter anderem schlugen sie eine Liste mit Thesen an der Tür der Clemenskirche an. Mit einer spektakulären Aktion haben katholische Frauen auch in Hannover Reformen in der Kirche eingefordet.

Maria, schweige nicht - eine aktuelle Online-Petition des KDFB:

pdf-Icon des Dokumentes 2019-11-14_Bf_Maria__schweige_nicht_Online-Petition.pdf (*.pdf-Datei, 278 KB)

Maria 2.0

Ein kurzer Überblick zur Entwicklungsgeschichte – entnommen einem Handzettel
(http://mariazweipunktnull.de)

Ein Lesekreis der Gemeinde Heilig Kreuz in Münster las gemeinsam Evangelii gaudium
(1. Apostolisches Schreiben von Papst Franziskus). Dabei diskutierten sie über die aktuelle Situation der Kirche, warum sie selber (noch) dabei sind, wie schwierig es ist, Fernstehenden Kirche verständlich zu machen und daß seit Jahren die gleichen Fragen im Raum stehen, aber keine Änderung in Sicht ist.

Ihnen wurde zu Beginn des Jahres 2019 klar: Wir wollen nicht nur klagen, sondern handeln. So war Maria 2.0 geboren. Maria 2.0 ist keine Gruppe einer bestimmten Gemeinde, sondern eine freie Initiative von Frauen.

Im Mai wurde ein Offener Brief an Papst Franziskus geschrieben, der von allen unterzeichnet werden konnte.

Im Mai gab es eine ‚Kirchenstreik-Woche‘: alle Dienste ruhen lassen und den Kirchenraum nicht betreten, außerhalb Gottesdienst feiern.

Danach entstanden in den verschiedenen Diözesen, in den verschiedenen Frauenverbänden Überlegungen und Aktionen, wie Solidarität bekundet und welche Zeichen gesetzt werden können.

Dieses Handeln kreativ fortführen, haben sich die verschiedenen Frauengruppen auf die Fahnen geschrieben. Wir dürfen gespannt sein, wie es weiter geht



Eine fundierte, aktuelle und vielseitige homepage hat das Frauenwerk innerhalb der website der  Landeskirche Hannover:

https://www.kirchliche-dienste.de

Sie finden dort alles, was das Frauenwerk macht. Im September wurde die neue Landespastorin Susanne Paul in ihr Amt eingeführt, auch daüber gibt es Bericht und Bild. Und was uns besonders freut:  Sie nahm an unserer Mitgliederversammlung in Bamberg teil. Wir kennen sie also schon persönlich.

Empfehlenswert ist auch der 6-minütigen Film "Reformation - Frauen machen das", der für dieses Jahr entstand.

Neugierig sein lohnt sich - klicken Sie sich durch!


 

 

Vatikan: Immer mehr Botschafterinnen beim Heiligen Stuhl

Eine ganze Reihe von Botschaftern beim Heiligen Stuhl sind heutzutage Frauen. Im Corona-Lockdown 2020 haben die in Rom stationierten Diplomatinnen ein informelles Netzwerk geknüpft, regelmäßig kompetente Gäste zu Online-Gesprächen gebeten und überhaupt: sich nicht die Laune verderben lassen. Drei der Botschafterinnen verlassen Rom diesen Sommer, doch das Netzwerk besteht fort.

Gudrun Sailer – Vatikanstadt

Es fing an mit einer Whatsapp-Gruppe. Im harten italienischen Corona-Lockdown des Frühjahrs 2020 fühlten die britische Botschafterin beim Heiligen Stuhl Sally Axworthy und ihre kanadische Kollegin Isabelle Savard das Verlangen, sich hin und wieder informell mit anderen Diplomatinnen beim Heiligen Stuhl auszutauschen – ungefähr 20. Schnell entstand die Idee, kompetente Gäste zu Hintergrundgesprächen per Zoom einzuladen, und die Themen changierten zwischen Kirche, Politik und Kirchenpolitik. Unter anderem interessierten sich die Botschafterinnen für die Antwort der Heiligen Stuhles auf COVID, die Rolle von Laien in der Kirche und die Aufgaben und Perspektiven von Frauen im Vatikan.

Aus Vatican news 2. Juli 2021

 



 

Pressemitteilung zu 25 Jahre Weltfrauenkonferenz in Peking

In Vergessenheit geraten? Lesen Sie doch mal nach!

pdf-Icon des Dokumentes 25 Jahre Weltfrauenkonferenz (*.pdf-Datei, 50 KB)


 


Maria Magdalena

Schon vor 4 Jahren, nämlich 2016, hat Papst Franziskus Maria Magdalena liturgisch mit den Aposteln gleichgestellt. Ihr Gedenktag am 22. Juli wird nun als ‚Fest‘ gefeiert. Mehr auf der Seite des KDFB:

https://www.frauenbund.de

Dort gibt es weitere interessante Nachrichten bezüglich Frauen und Kirche.



Buchtipps:

"Weil Gott es so will"   Philippa Rath (HG.), Herder Verlag
Frauen erzählen von ihrer Berufung zur Diakonin und Priesterin

"Geburtsfehler: weiblich"  Elisabeth Gössmann, Judicium Verlag ISBN 3-89129-975-3
Lebenserinnerungen einer katholischen Theologin
Dr. Dr.hc-.mult. Elisabeth Gössmann (1926-2019) wich nach Tokyo/Japan aus, um wissenschaftlich tätig zu werden.

"Wer's nicht glaubt, wird auch selig"
https://podcasts.apple.com/de/podcast/ndr-kultur-glaubenssachen/id250301379?i=1000465806424

Der Nachruf auf diese besondere katholische Theologin beeindruckt und zeigt, dass es dringend erforderlich ist, dass es zum Thema Gleichberechtigung in der Kirche neue Schritte zu setzen gilt.

Der Nachruf ist nachzulesen auf https://www.feinschwarz.net/?=Elisabeth+Gössmann

"Die wissenschaftliche Gemeinschaft betrauert den Tod einer der Nestorinnen historisch-theologischer Frauenforschung: Elisabeth Gössmann verstarb am 1. Mai 2019............" Von Irmtraud Fischer.



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