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Frauen und Kirche

Evangelisches Frauenwerk - Landeskirche Hannover
Wir haben einen neuen Namen und ein neues Logo!!

Auf der homepage

https://www.kirchliche-dienste.de/arbeitsfelder/frauen/startseite

ist folgendes zu lesen:

"Seit dem Frühjahr 2022 heißen wir „evangelische Frauen*“ (in der Landeskirche Hannovers).

Seit 81 Jahren gab es den Namen „Frauenwerk“. Er verbindet sich mit vielen Erinnerungen und Erfahrungen, mit Veränderungen in der Kirche und einem wachsenden Selbstbewusstsein der Frauen in ihrem Ehrenamt, in ihrer theologischen Arbeit.

Und all das wird nicht vergessen, auch wenn wir jetzt unseren Namen ändern – Diese Namensänderung war nötig, weil zunehmend der Name Frauenwerk auf Unverständnis stieß. Denen, die mit der Tradition nicht vertraut waren, kam das „Werk“ seltsam vor und für andere klang nicht das Potential mit, mit dem es nie langweilig wird, sondern eher etwas Unbewegliches.

Deshalb nun der neue Name: „evangelische Frauen*“ Wir zeigen, woher wir kommen ohne auszuschließen. Wir tragen selbstbewusst unseren Glauben im Namen und freuen uns auf die Begegnungen und Dialoge mit anderen."


Bundesweite Kampagne wird unterstützt

Seit Oktober 2022

läuft die bundesweite Kampagne „Frau. Leben. Freiheit.“ des Vereins seiSTARK,
Für Freiheit und Gleichheit von Frauen in aller Welt

Damit wird zur Solidarität mit den Frauen im Iran aufgerufen möchte.
Die Kampagne fordert zum Mitmachen:  https://seistark-ev.de


Unser Mitgliedsverband  Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) – Bundesverband e.V.  lädt ein, sich zu beteiligen.


Der Mitgliedsverband KDFB lässt uns wissen

"Der Oktober ist in diesem Jahr besonders geprägt vom Blick auf die Situation von Frauen. Im Frauenbund beschäftigt uns zur Zeit besonders die Lage von Frauen in Afghanistan, im Iran und der Ukraine".

Die  Bundesdelegiertenversammlung (22./23.10.2022) kam in Bonn zusammen. Dort wurden  die Frauen in den Blick genommen, deren Freiheit aktuell besonders bedroht ist. Es gab zuvor einen Newsletter, der   auf dieses Themenfeld Bezug nahm und ionen Informat über weitere Aktivitäten des KDFB und seiner Partnerorganisationen gibt.

KDFB - Frauen in Afghanistan (*.pdf-Datei, 89 KB)

KDFB Sexuelle Vielfalt (*.pdf-Datei, 96 KB)

https://www.frauenbund.de/aktuelles/newsletter

Auf der homepage des KDFB finden Sie unter 'Aktuelles'  weitere Stellungnahmen zu den wichtigen Themen aus Gesellschaft, Politik und Kirche.


ROSA
Menschenrechte gelten auch für Frauen - auch auf der Flucht!

Wir erhielten folgenden Bericht:

Heute in Malakasa ganz in der Nähe von Athen .
2500 geflüchtete Menschen leben hier; manche seit vielen Jahren, abgeschieden , bewacht hinter Mauern und Stacheldraht, das Camp gleicht einem Hochsicherheitsgefängnis. Einer Hilfsorganisation -Light House Relief -ist es gestattet im Camp zu arbeiten. ROSA nicht. ROSA nutzt einen schmalen Streifen zwischen dem Stacheldraht um Schwangerschafts-beratung , ärzliche Hilfe , Kinderanimation, oder nur Gelegenheit zum Gespräch im safespace zu bieten. Ein Projekt mit wertvollen, menschenwürdigen Zielen. Gestaltet durch ambitionierte ehrenamtliche und doch professionelle Helferinnen. Jeder Eurer Einsätze für die Geflüchten vor Ort bedeutet ein Licht und vielleicht ein Funken Hoffnung, dass die traumatisierten Menschen fühlen, dass sie nicht vergessen sind. Dankeschön für Eure wundervolle Arbeit.

Menschenrechte gelten auch für Frauen - auch auf der Flucht!

Der Verein ROSA e.V. möchte Frauen auf der Flucht unterstützen - mit einer mobilen Anlaufstelle - medizinisch und psychologisch, mit der Möglichkeit auf Bildung und Vernetzung. Frauen* erfahren neben den sowieso schon extremen Herausforderungen auf der Flucht meist zusätzliche Belastungen, z.B.: Verantwortung für Kinder, Schwangerschaften oder sexualisierte Gewalt.

Im Frühjahr 2022 soll der Rolling Safespace nach Griechenland aufbrechen, um das zu schaffen brauchen wir Eure Hilfe und freuen uns über Spenden!

https://www.rolling-safespace.org/

und ein Clip

https://youtu.be/SxHuuf4jqUU


'Frauen in Schwarz' haben Blog eingerichtet

Erfreulicherweise bekamen wir die Nachricht, dass die "Frauen in schwarz" nun über einen Blog verfügen.
Wie schön -  und Empfehlung an alle, sich dort zu informieren.

https://friedensfrauenhh.blogspot.com


Brot und Rosen

unter diesem Titel stand der Frauengottesdienst unserer katholischen Mitgliedsverbände am Freitag Abend, 27.5.22.  Das Teilen von materiellen Gütern und die aufrichtige Zuwendung zu den Menschen ist es, was die tiefe christliche Botschaft bedeutet und das Leben aller menschenwürdig und menschfreundlich macht.


Beschluss zur Frauenordination in der Evangelischen Kirche in Polen

Die Grußbotschaft der EFiD zum Beschluss der Frauenordination in Polen  finden Sie hier in deutscher Sprache und unter dem Rubrik "Europa" in polnischer Sprache.

Grußbotschaft (*.pdf-Datei, 78 KB)

„Beschluss zur Frauenordination in der Evangelischen Kirche in Polen"

Die Evangelischen Frauen in Deutschland und der bundesweite Theologinnen-konvent begrüßen den Beschluss zur Frauenordination in der Evangelischen Kirche in Polen

Als eine der letzten lutherischen Kirchen in Europa hat Polens Evangelisch-Augsburgische Kirche den Weg frei gemacht für die Ordination von Frauen. Nachdem 2010 und 2016 die Synodenanträge für die Frauenordination gescheitert waren, wurde nun für die Zulassung von Frauen zum Pfarramt gestimmt. Mit 45 gegen 13 Stimmen bei einer Enthaltung erhielt der Antrag des Frauenforums im Kirchenparlament in Warschau die erforderliche Zweidrittelmehrheit. Der Beschluss vom 16.10.2021 tritt Anfang Januar 2022 in Kraft.
Die Stellvertretende Vorsitzende der Evangelischen Frauen in Deutschland, Angelika Weigt-Blätgen begrüßte den Beschluss: „Wir freuen uns mit dem Frauenforum der Evangelischen Kirche in Polen über diese wichtige Entscheidung. Über viele Jahre hinweg haben wir die Bemühungen unserer Partnerinnen hoffnungsvoll begleitet. Nun können Theologinnen ihre Kompetenzen und Erfahrungen gleichberechtigt in die Gestaltung der Gemeindearbeit einbringen.“
Der Konvent evangelischer Theologinnen gratuliert sehr herzlich zu diesem Schritt und freut sich, dass der lange Einsatz der Frauen zu diesem Ergebnis geführt hat. „Mit Anerkennung und Dankbarkeit sehen wir auf die Entscheidung der Synode.“        (Mitteilung der EFiD).

Hannover, 22. Oktober 2021

Und hier ein kleiner Film dazu  - wer polnisch versteht, ist im Vorteil:

https://www.gustav-adolf-werk.de/nachrichten/polen-synode-stimmt-fuer-die-frauenordination.html


Maria 2.0
Die Kirche verschwendet wertvolle Talente
Aktion flash mob am 8. Mai 2022 vor dem Augsburger Dom.

Eine klar gestaltete Postkarte mit dem folgenden Text ging an den Augsburger Bischof Bertram Meier:
"Ich sehe mit Sorge, dass der Kirche der Wein ausgeht und wünsche mir mehr Mut zur Wandlung in der Kirche. Es ist genug Wasser da. Bitte setzen Sie sich jetzt für mutige Reformschritte ein.
Ich bin bereit, meine Talente einzubringen.
Mit freundlichen Grüßen
(persönliche Unterschrift)

und auf der Rückseite war zu lesen:

Der Kirche geht der Wein aus, die Krüge sind leer.
Kirchenaustritte, Personalmangel, Fixierung auf den
geweihten Priester, verkrustete Strukturen, mangelnde
Wertschätzung und Unterdrückung von Frauen, Laien,
Geschiedenen und queeren Menschen,
Missbrauchsskandal,...

Doch es ist genug Wasser da -
für Reformen in der Kirche!
Eine geschwisterliche Kirche nutzt alle Talente
unabhängig von Geschlecht und Lebensform.

Lasst Wandlung zu!

 

In Augsburg gab es am 8. Mai 2022 eine Aktion - ähnlich einem flash mob - vor dem Dom. Die "Augsburger Maria 2.0-Gruppe" ist sich aus diesem Anlaß zum 1. Mal persönlich begegnet. Seit langem 'trifft' sie sich monatlich be zoom-Konferenzen, so wurde auch diese Aktion vorbereitet.

Etwa 30 Frauen waren gekommen, auch aus der Münchner  und Regensburger Diözese. Sie  brachten ihre Anliegen zu Gehör, verstärkt durch Transparent und Plakate. Die Domtreppe wurde blau ausgelegt, als Zeichen für "es ist genug Wasser da, es sind genug Talente da!"

„Maria 2.0“ ist eine Reforminitiative innerhalb der katholischen Kirche, die seit 2019 bundesweit mit Aktionen in Erscheinung getreten ist – in manchen Bistümern sehr kämpferisch und provokant.

Was viele nicht wissen: Maria 2.0 ist keine feste Organisation mit klarer Struktur. Es geht vielmehr um gemeinsame Ziele, die von Einzelpersonen und Gruppen aus den unterschiedlichsten Bereichen der Kirche unterstützt werden, etwa vom Frauenbund, dem BDKJ oder katholischen Pfadfinderverbänden.

Ein kurzer Überblick zur Entwicklungsgeschichte – entnommen einem Handzettel
(http://mariazweipunktnull.de)

Ein Lesekreis der Gemeinde Heilig Kreuz in Münster las gemeinsam Evangelii gaudium
(1. Apostolisches Schreiben von Papst Franziskus). Dabei diskutierten sie über die aktuelle Situation der Kirche, warum sie selber (noch) dabei sind, wie schwierig es ist, Fernstehenden Kirche verständlich zu machen und daß seit Jahren die gleichen Fragen im Raum stehen, aber keine Änderung in Sicht ist.

Ihnen wurde zu Beginn des Jahres 2019 klar: Wir wollen nicht nur klagen, sondern handeln. So war Maria 2.0 geboren. Maria 2.0 ist keine Gruppe einer bestimmten Gemeinde, sondern eine freie Initiative von Frauen.


Pressemitteilung zu 25 Jahre Weltfrauenkonferenz in Peking

In Vergessenheit geraten? Lesen Sie doch mal nach!

25 Jahre Weltfrauenkonferenz (*.pdf-Datei, 50 KB)


Buchtipps

"Erzählen als Widerstand" Barbara Haslbeck/ Regina Heyder/ Ute Leimgruber/ Dorothee Sandherr-Klemp (Hg)
Aschendorff Verlag, ISBN 978-3-402-24742-6
Berichte über spirituellen und geistlichen Mißbrauch an erwachsenen Frauen in der katholichen Kirche

"Weil Gott es so will"  Philippa Rath (HG.), Herder Verlag
Frauen erzählen von ihrer Berufung zur Diakonin und Priesterin

"Geburtsfehler: weiblich" Elisabeth Gössmann, Judicium Verlag ISBN 3-89129-975-3
Lebenserinnerungen einer katholischen Theologin
Dr. Dr.hc-.mult. Elisabeth Gössmann (1926-2019) wich nach Tokyo/Japan aus, um wissenschaftlich tätig zu werden.


Weil es wichtig ist:
ÖFCFE ist seit langem Cooperationspartnerin

Die Fellowship of the Least Coin https://www.fellowshipoftheleastcoin.org/ 

ist eine globale ökumenische Frauenbewegung des Gebets für Frieden, Gerechtigkeit und Versöhnung. Es begann 1956 von Shanti Salomon, einer Frau aus Indien, und verbreitete sich über die ganze Welt. Durch diese Bewegung suchen christliche Frauen Gemeinschaft und Solidarität miteinander. Wann immer Frauen zu Hause, in der Kirche oder in einer Gruppe beten, legen sie ihre geringste Münze beiseite. Und viele Least Coins werden eine große Menge Geld, um jedes Jahr etwa vierzig Frauenprojekte und sechs Stipendien für junge Studentinnen auf der ganzen Welt zu unterstützen. Lesen Sie mehr über die Geschichte:
 https://www.fellowshipoftheleastcoin.org/herstor

Frauen aller Ethnien, Nationalitäten, Altersgruppen, Bildungshintergründe und sozialökonomischen Status sind eingelden, an dieser globalen Bewegung teilzunehmen, indem sie für Gerechtigkeit, Frieden und Versöhnung in ihrem eigenen Leben beten, wann immer sie persönliche Konflikte und Herausforderungen erleben. Außerdem sind sie eingeladen, für Gerechtigkeit, Frieden und Versöhnung für Frauen und Mädchen auf der ganzen Welt zu beten, die täglich mit Ungerechtigkeit, Gewalt und Armut konfrontiert sid

Etwa alle zwei Jahre erscheint ein neues Gebetsheft in englischer Sprache, herausgegeben vom Internationalen Committee (ICFLC), dem die in den Niederlanden lebende Martina Heinrichs als Vertreterin unseres  EFECW angehört. Das kommende Heft ist in Arbeit und steht unter der Überschrift "Touch Our Lives, Heal Our World!" und könnte Ende dieses Jahres trotz Corona erscheinen.


Gebet der Hoffnung in Halle

Von Hanna Manser, Mitglied des ÖFCFE-Vorstandes, Halle erhielten wir den beigefügten Bericht:

Im Dom zu Halle fand am sonnigen 29. September 2020 im Rahmen der interkulturellen Woche  ein "Abend der Gebete der Hoffnung" statt. Dieses interreligiöse Frauengebet, vorbereitet und gestaltet von Frauen unterschiedlicher Religionen und Konfessionen wurde von der Musikprofessorin Uta Lesch auf der Gitarre begleitet.

Lesen Sie den ganzen Bericht auf dieser home page unter 'Ökumene'./Meldungen.


Der Synodale Weg der Katholischen Kirche in Deutschland

Aktuelles zum Synodalen Weg:

Das Forum "Leben in gelingenden Beziehungen - Liebe leben in Sexualität und Partnerschaft" wird von KDFB-Vizepräsidentin Birgit Mock und dem Limburger Bischof Georg Bätzing geleitet. Das Forum "Frauen in Diensten und Ämtern in der Kirche" leiten die Münsteraner Theologieprofessorin Dorothea Sattler sowie der Osnabrücker Bischof Franz-Josef Bode.

http://www.synodalerweg.de/