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Frauen und Kirche

Maria 2.0

Ein kurzer Überblick zur Entwicklungsgeschichte – entnommen einem Handzettel
(http://mariazweipunktnull.de)

Ein Lesekreis der Gemeinde Heilig Kreuz in Münster las gemeinsam Evangelii gaudium
(1. Apostolisches Schreiben von Papst Franziskus). Dabei diskutierten sie über die aktuelle Situation der Kirche, warum sie selber (noch) dabei sind, wie schwierig es ist, Fernstehenden Kirche verständlich zu machen und daß seit Jahren die gleichen Fragen im Raum stehen, aber keine Änderung in Sicht ist.

Ihnen wurde zu Beginn des Jahres 2019 klar: Wir wollen nicht nur klagen, sondern handeln. So war Maria 2.0 geboren. Maria 2.0 ist keine Gruppe einer bestimmten Gemeinde, sondern eine freie Initiative von Frauen.

Im Mai wurde ein Offener Brief an Papst Franziskus geschrieben, der von allen unterzeichnet werden konnte.

Im Mai gab es eine ‚Kirchenstreik-Woche‘: alle Dienste ruhen lassen und den Kirchenraum nicht betreten, außerhalb Gottesdienst feiern.

Danach entstanden in den verschiedenen Diözesen, in den verschiedenen Frauenverbänden Überlegungen und Aktionen, wie Solidarität bekundet und welche Zeichen gesetzt werden können.

Dieses Handeln kreativ fortführen, haben sich die verschiedenen Frauengruppen auf die Fahnen geschrieben. Wir dürfen gespannt sein, wie es weiter geht

Unter „Aktuelles“ finden Sie zum jetzigen Stand Hinweise und Informationen, denen Sie sich je nachdem anschließen können.

 

 

 

Die ÖFCFE-Gruppe Freiburg unterstützt die Aktion der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) #MachtLichtAn

 

Entsetzt und erschüttert über die Ergebnisse der Missbrauchsstudie, die im September veröffentlicht wurde, und aus Solidarität mit den Opfern hat die kfd bundesweit zu einer Klage-Andacht am 12. Dezember 2018, 18:00 Uhr, aufgerufen. Auch in Freiburg traf sich eine große Gruppe vor dem Münsterportal zu Klage und Gebet. Die Teilnehmenden haben Taschenlampen auf das Dunkel der Kirchentüre gerichtet, um damit symbolisch Klarheit in die Dunkelheit jahrzehntelangen Machtmissbrauchs zu bringen.

 

- Schafft verkrustete Machtstrukturen ab

- Setzt unabhängige Missbrauchsbeauftragte ein

- Verändert die kirchliche Sexualmoral

- Erneuert die Kirche

 

            waren die Forderungen der kfd, die auch mit einer Postkartenaktion an die Deutsche Bischofskonferenz gestellt wurden.

 

Bereits einen Tag nach der Aktion hat der Freiburger Erzbischof Stephan Burger in einer Pressemitteilung geäußert, er nehme diese Forderungen gerne auf.

 

Februar 2019/ Dr. Elisabeth Bücking

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