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Jahreskreis

6. Februar: Internationaler Tag gegen weibliche Genitalverstümmelung

aus der website von https://www.frauenbeauftragte.org

Das „Inter-African Committee on Traditional Practices Affecting the Health of Women and Children“ (IAC) rief im Jahr 2003 den „Internationalen Tag der Nulltoleranz gegen weibliche Genitalverstümmelung“ aus, um die Weltöffentlichkeit auf das Problem aufmerksam zu machen. Die seit 1984 bestehende Organisation IAC kämpft seit vielen Jahren mit Aufklärungskampagnen gegen die genitale Verstümmelung.Verbreitung.

Aktuellen Angaben von Unicef zufolge leben weltweit mehr als 150 Millionen Mädchen und Frauen, die an ihren Genitalien verstümmelt wurden. Jedes Jahr werden erneut etwa drei Millionen Mädchen Opfer dieser Praktik – das sind 8.000 Mädchen und Frauen täglich.Traditionell wird weibliche Genitalverstümmelung in 28 Ländern Afrikas praktiziert. Besonders viele junge Frauen und Mädchen sind in afrikanischen Ländern wie Ägypten, Guinea, dem Sudan und Eritrea betroffen. In Ägypten liegt der Anteil der zwangsbeschnittenen Mädchen und Frauen beispielsweise bei 91 Prozent.

Mehr Informationen unter https://www.frauenrechte.de

https://www.unfpa.org/gender/practices3.



 


Ordensfrauen gegen Menschenhandel

Ordensfrauen starten Aktionswoche gegen Menschenhandel

Am Mittwoch, 8. Februar begeht die katholische Kirche den Weltgebetstag gegen Menschenhandel. Die Initiative 'Talitha Kum' der Internationalen Vereinigung von Generaloberinnen (UISG) hat diesmal eine ganze Aktionswoche organisiert, um auf das Thema aufmerksam zu machen.

Aus dem Programm:

Flash-Mob und Angelus-Gebet auf dem Petersplatz
Für Freitag ist auf der Via della Conciliazione - der Straße zum Petersplatz hin - ein Tanz-Flashmob geplant, um auf das Thema Menschenhandel hinzuweisen. Er wird von der Gruppe „Evolution Company of the Holy Dance” gemeinsam mit der internationalen Jugendgruppe organisiert. Abschluss der Aktionswoche gegen Menschenhandel ist dann am Sonntag (12.2.) die gemeinsame Teilnahme am Angelus-Gebet mit Papst Franziskus auf dem Petersplatz.

Text übernommen aus Vatican News, 6.2.23


Warum findet der Weltfrauentag am 8. März statt?

Am 8. März 1975 richtete die UN im Rahmen des „Internationalen Jahrs der Frau“ erstmals eine Feier aus. 1977 forderte die UN-Generalversammlung mit einer Resolution alle Staaten dazu auf, einen Tag im Jahr zum „Tag für die Rechte der Frau und den Weltfrieden“ zu erklären.


eine Schriftstelle für den Tag - aus dem Buch Jesaia 58

Aus dem Buch Jesaja 25, 6 ff

Dann wird Gott  der Heere für alle Völker auf diesem Berg ein Gastmahl  mit fetten  Speisen, bereiten ein Gastmahl mit altem  Wein, [....]
Gott wird auf diesem Berg den sichtbaren Schleier vernichten: den Schleier, der über allen Völkern liegt, die Decke, die  alle Nationen bedeckt.

Gott hat den Tod dauerhaft vernichtet. Die Herrschaft, Gott, wird die Tränen von jedem Gesicht abwischen, die  Schmach ihres Volkes wird sie von der ganzen Erde wegnehmen, denn Gott hat gesprochen.

An jenem Tag werden die Leute sagen: Schau doch, das ist unser Gott, unsere Hoffnung. Wir wollen jubeln und uns freuen, wenn Gott hilft.

(Bibel in gerechter Sprache)


Sehnsucht

Suchende sind wir, Gott, nach einem Sinn. Lass uns finden hinter den Worten: dein Wort

Tastende sind wir, Gott, nach einem Grund. Lass uns begreifen hinter den Sätzen: dein Geheimnis

Hoffende sind wir, Gott, auf ein Zeichen. Lass uns lesen zwischen den Zeilen: dein Antlitz

Wartende sind wir, Gott, auf ein Echo. Lass uns hören zwischen den Pausen: dein Atmen.

Sehnende sind wir, Gott, Tag für Tag. Lass uns spüren in unserer Sehnsucht: deine Liebe.

(Alois Albrecht)


Ein altes chinesisches Märchen - aber durch alle Zeiten aktuell

Warum es keinen Krieg geben kann    -     Chinesisches Märchen

Als der Krieg zwischen den beiden benachbarten Völkern unvermeidlich war, schickten die feindlichen Feldherrn Späher aus, um zu erkunden, wo man am leichtesten in das Nachbarland einfallen könnte. Und die Kundschafter kehrten zurück und berichteten ungefähr mit den gleichen Worten ihren Vorgesetzten: es gäbe nur eine Stelle an der Grenze, um in das andere Land einzubrechen.
„Dort aber“, sagten sie, „wohnt ein braver kleiner Bauer in einem kleinen Haus mit seiner anmutigen Frau. Sie haben einander lieb, und es heißt, sie seien die glücklichsten Menschen auf der Welt. Sie haben ein Kind. Wenn wir nun über das kleine Grundstück in Feindesland einmarschieren, dann würden wir das Glück zerstören.
Also kann es keinen Krieg geben.“Das sahen die Feldherrn denn auch wohl oder übel ein, und der Krieg unterblieb, wie jeder Mensch begreifen wird.
Ernst Penzoldt


Solidarität weltweit

So viele Krisenherde, auch wenn für uns der Ukrainekrieg ganz weit vorne steht!

Es ist sehr nötig, dass wir alle Solidarität zeigen - im Gebet und im praktischen Tun.   

Aber auch:

Viele Tage im Jahreskreislauf sind einem bestimmten Thema gewidmet, viele betreffen besonders den Schwächsten in der Gesellschaft.


Ökumenische Exerzitien im Alltag

Schon mal daran gedacht, Ökumenische Exerzitien im Alltag zu machen?

Für viele, denen ihr Glaube wichtig ist, und die spüren, sie möchten mehr in die Tiefe gehen, sind die Exerzitien im Alltag wichtig geworden. Rund um das Jahr gibt es im Internet und online gute Angebote Die verschiedenen Kirchen bieten an, suchen Sie doch mal selbst. Es genügt "Ökumenische Exerzitien im Alltag" einzugeben. Sie werden über das große Angebot staunen.


Ermutigung - für jeden Tag

Traut euch!
Traut euren Visionen
mit all dem, was euch stark macht,
was euch beflügelt und ermutigt,
wofür ihr kämpft, worauf ihr hofft!

Paul Weismantel


Umbruch

Umbruch/Aufbruch/Sterben/Loslassen/Abschiede..........

Keine großen, nur kleine Feste, Abstand halten, schwere Zeiten

Trauer und Hoffnung, Schatten und Licht, Krankheit und Genesung

Bewältigung - Freunde

gemischte Gefühle, offene Fragen

Zuversicht

Gott ist treu.