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Ökumenische Meldungen

Ziel der Eucharistiegemeinschaft bekräftigt

 Bischof Georg Bätzing will sich weiter für eine Einheit der Kirchen einsetzen, „die auch als Eucharistie- und Abendmahlsgemeinschaft erfahrbar sein wird“. In einer Video-Botschaft an die digital tagende Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland begrüßte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz am Sonntag,8.11.2020, dass die Debatte über die noch offenen Fragen auf dem Weg dorthin neu angefacht worden sei.


Ökumenischer Kirchentag 2021
Schaut hin'

Wegen Corona aber deutlich kleiner als ursprünglich geplant

Entscheidung gefallen: Ökumenischer Kirchentag 2021 findet statt

Er findet statt – aber ganz anders als ursprünglich geplant: Die Organisatoren des Ökumenischen Kirchentags nennen Details, wie die Großveranstaltung in Frankfurt im kommenden Jahr unter Corona-Bedingungen ablaufen wird.


Luther-Jahr 2021

Im Jahre 2021 jährt sich der Reichstag zu Worms zum 500. Male. Dort weigerte sich Martin Luther seine Thesen zu widerrufen.

In der Landesausstellung "Hier stehe ich. Gewissen und Protest", die am 17. April 2021 eröffnet werden wird, findet sich die Inszenierung "Der Luthermoment".

Die Evangelische Kirche Hessen-Nassau und die Stadt Worms haben ein umfangreiches Jahresprogramm aufgestellt.

Die home page  http://www.worms-luther.de bringt alles Aktuelle.

Die Enzyklika „Ut unum sint“ von Papst Johannes Paul II. wurde als einer „der grundlegenden Texte der Ökumene seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil“ von Landesbischof Karl-Hinrich Manzke gewürdigt. Er ist der Catholica-Beauftragte der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD).


Hoffen auf gemeinsames Abendmahl

Marx und Bedford-Strohm hoffen auf gemeinsames AbendmahlKardinal Marx und Landesbischof Bedford-Strom hoffen, noch ein gemeinsames Abendmahl von Katholiken und Protestanten erleben zu dürfen. Das sagten sie am Wochenende im Interview mit dem Bayerischen Rundfunk.Der Münchner Erzbischof, der bis zum Frühjahr auch Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz war, und der lutherische Landesbischof, der auch Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche Deutschlands (EKD) ist, wurden am Wochenende gemeinsam mit dem Augsburger Friedenspreis ausgezeichnet.Zur Absage des Vatikans zu gemeinsamen Abendmahlsfeiern von Katholiken und Protestanten erklärte Marx, es sei ein mühsames Weitergehen. Er sei aber guter Hoffnung, das noch zu erleben. „Wir sind schon sehr weit vorangeschritten“, sagte Marx. Die Ökumene dürfe man aber nicht nur daran messen, wann das gemeinsame Abendmahl stattfindet und alles andere nicht mehr in den Blick zu nehmen. Das sei nicht gerecht. „Wir haben so viel Gemeinsames getan und Zeichen der Toleranz und Wertschätzung gesetzt.“ (aus Vatican news, 12.10.2020)


Ökumenisches Gebet von Papst Franziskus

Die neue Enzyklia "fratelli tutti" von Papst Franziskus endet mit einem

Ökumenisches Gebet

Herr, unser Gott, dreifaltige Liebe,
lass aus der Kraft deiner innergöttlichen Gemeinschaft
die geschwisterliche Liebe in uns hineinströmen.
Schenke uns die Liebe, die in den Taten Jesu,
in der Familie von Nazaret und in der Gemeinschaft der ersten Christen aufscheint.

Gib, dass wir Christen das Evangelium leben
und in jedem Menschen Christus sehen können,
dass wir ihn in der Angst der Verlassenen und Vergessenen dieser Welt
als den Gekreuzigten erkennen
und in jedem Bruder, der sich wieder erhebt, als den Auferstanden.

Komm, Heiliger Geist, zeige uns deine Schönheit,
die in allen Völkern der Erde aufscheint,
damit wir entdecken, dass sie alle wichtig sind,
dass alle notwendig sind, dass sie verschiedene Gesichter
der einen Menschheit sind, die du liebst. Amen.

Gegeben zu Assisi, beim Grab des heiligen Franziskus, am 3. Oktober,

Vigil vom Fest des „Poverello“, im Jahr 2020, dem achten meines Pontifikats.

Franziskus

Beschreibung des Inhalts, aber auch den gesamten Text des Schreibens finden Sie auf Vatican news vom 4. Oktober 2020


Gemeinsame Erklärung zum 3.10.2020

Die Evangelische Kirche Deutschlands und die Deutsche Bischofskonferenz haben anläßlich des 30. Jahrestages der Wiedervereinigung eine Gemeinsame Erklärung herausgegeben "Freiheit, Demokratie und Solidarität".

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Zugehörige Dokumente:

pdf-Icon des Dokumentes Gemeinsame Erklärung (*.pdf-Datei, 40 KB)


Gebet der Hoffnung im Rahmen der interkulturellen Woche in Halle

Hier fnden Sie den ganzen Bericht von Hanna Manser, Halle.

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Zugehörige Dokumente:

pdf-Icon des Dokumentes Gebet der Hoffnung (*.pdf-Datei, 19 KB)


World Council of Churches

Word Council of Churches
11th WCC Assembly
8. – 16. September 2021
„Christ’s love moves the world to reconciliation and unity”

Erstmals in der 70-jährigen Geschichte des ÖRK wird die Vollversammlung in Deutschland stattfinden. Im September 2021 führt der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) in Karlsruhe seine knapp zwei Wochen dauernde Vollversammlung durch. Dazu werden ca. 5000 internationale Gäste erwartet.
Hinzu kommen viele Teilnehmende an Tagesveranstaltungen. Neben der eigentlichen Vollversammlung gibt es ein komplexes Begleitprogramm für verschiedene Zielgruppen. Die Vorbereitung der Vollversammlung geschieht in einem Projektbüro in Karlsruhe mit (zu Beginn) vier Mitarbeitenden in Kooperation mit den beiden Projektverantwortlichen in Genf und in enger Abstimmung mit den Gremien des ÖRK sowie nationalen und regionalen Gremien.

Der Ökumenische Rat der Kirchen ist eine Gemeinschaft aus 350 Mitgliedskirchen, die insgesamt mehr als eine halbe Milliarde Christen/innen als ihre Glieder zählen.
ÖRK-Mitgliedskirchen finden sich in allen Regionen der Welt.
Zu ihnen zählen die Mehrzahl der orthodoxen Kirchen (östlich und orientalisch-orthodoxe), altkatholische, anglikanische, assyrische, in Afrika entstandene, baptistische, evangelikale, lutherische, mennonitische, methodistische, reformierte, vereinigte und unabhängige Kirchen, sowie Kirchen Christi/Jünger Christi, Freunde (Quäker), Provinzen der evangelischen Brüder-Unität und einige Pfingstkirchen.

Die Veranstaltungen werden in Karlsruhe und Strasbourg stattfinden, womit es sich um die erste grenzüberschreitende Vollversammlung des ÖRK handeln wird.


'Ökumenischer Ratschlag'

Auf der website des 'Ökumenischen Ratschlags' heißt es:

Der Zeitpunkt des Ratschlags markiert ein Jubiläum: Vor genau 30 Jahren, im März 1990 fand die für die Weltchristenheit repräsentative "Oekumenische Weltversammlung für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung" statt mit ihren zehn Grundüberzeugungen. Sie machen die Einheit der christlichen Kirchen deutlich. Diese Grundüberzeugungen wurden in einer Ausstellung in Frankfurt präsentiert.Der 'Oekumenische Ratschlag' wurde gefördert vom Evangelischen Entwicklungsdienst, Misereor und den Landeskirchen in Rheinland, Westfalen, Baden und Württemberg.Weitere Informationen im Internet unter

http://www.oekumenischer-ratschlag.de

 V.i.S.d.P: Pfr. U. Schmitthenner


Geduld für die Ökumene

Vatikan: Kardinal Koch mahnt zu Geduld in der Ökumene

Für Geduld in der Ökumene hat der Schweizer Kurienkardinal Kurt Koch geworben. Zur Ökumene gehörten „zwei Tugenden“, sagte der Präsident des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen in einem Interview des Schweizer katholischen Internetportals „kath.ch“: die „Leidenschaft für die Einheit und auf der anderen Seite Geduld, die man haben muss, um diese Einheit wirklich zu erreichen“. Es gehe „nicht um schnelle Lösungen, sondern um tragfähige Lösungen“, so der Kardinal in einer Bilanz seiner zehnjährigen Amtszeit. So sei die „Besuchsdiplomatie“ für das Vorankommen der Ökumene sehr wichtig, auch wenn die „Basis“ davon nicht viel merke. Oft hätten solche Begegnungen am Beginn von bedeutenden Entwicklungen gestanden, „die Früchte zeigen sich nicht immer unmittelbar, sondern später“, meinte Koch. Zugleich räumte er ein, dass er sich zunächst vorgestellt habe, „dass wir schneller vorankommen“. Er fügte hinzu: „Woran ich manchmal leide, ist, dass in der Öffentlichkeit die Schwierigkeiten in der Ökumene immer bei der katholischen Kirche gesucht werden. Dabei wird leicht übersehen, dass Hindernisse in allen Kirchen existieren.“ Als Leitlinie seiner Arbeit formulierte der Kardinal, es gehe darum, „dass wir in den verschiedenen Dialogen mit den Partnern die Einheit wiederfinden, die durch die Kirchenspaltungen verloren gegangen ist“. Es müsse aber „eine Einheit im Glauben sein und nicht einfach eine organisatorische Einheit“.(kath.ch - cs) - Juli 2020


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