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Ökumenische Meldungen

Bischofskonferenz veröffentlicht Texte zu Frauen und Ökumene

Kardinal Reinhard  Marx hält die Frauenfrage in der Kirche für zentral. Er sagt: „Im Feld 'Frauen in kirchlichen Leitungspositionen' sind Veränderungen dringlich und müssen weiter vorangetrieben werden. Wir sprechen viel von einer neuen Sozialgestalt der Kirche. An keinem anderen Punkt wird das in unserer Zeit deutlicher als in dieser Frage“. Diesen Vortrag hielt Kardinal Marx beim Kardinalsrat in Rom am 2. Dezember 2019.

Zum Thema Ökumene sagt der Kardinal: „Nach dem Jahr 2017 mit den vielen ökumenischen Impulsen dürfe die Kirche nicht müde werden, sondern brauche ein engagiertes Weitergehen in der Ökumene“. Die Überschrift zu seinem Vortrag lautet: „Sichtbare Einheit in versöhnter Verschiedenheit – Zum Ziel der Ökumene aus katholischer Sicht“ .

Beide Vorträge stehen als Broschüre und zum Download bereit. Zu finden unter

https://www.dbk.de


Kirchenreformen

Die Tübinger Theologin Johanna Rahner hat sich gegen die Vorstellung von starren, unveränderlichen Glaubensinhalten und Kirchenlehren gewandt. Der Grundsatz, wonach sich Kirche immer verändern muss, um auf Zeitfragen und Entwicklungen zu reagieren, gelte auch für Dogmen und Glaubensfragen. (aus vatican news, Mai 2020)


Lutheraner würdigen grundlegenden Text der Ökumene

Als einen „der grundlegenden Texte der Ökumene seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil“ hat der Catholica-Beauftragte der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD), Landesbischof Karl-Hinrich Manzke, die Enzyklika „Ut unum sint“ von Papst Johannes Paul II. gewürdigt. (aus vatican news, Mai 2020)


Enzyklia Laudato si - 5 Jahre seit Erscheinen

Ganz aktuell lädt Papst Franziskus zur Teilnahme an der Laudato si´ – Woche vom 18. – 24. Mai und am weltweiten Gebetstag am 24. Mai (Erscheinungstag der Enzyklika Laudato si`) ein. In Zeiten von Corona sind Veranstaltungen derzeit nicht machbar, können aber gut im Rahmen der Schöpfungszeit vom 1. September bis 4. Oktober (sofern schon möglich) nachgeholt werden


Immer aktuelle Kirchenthemen

aus der katholischen Kirche und darüber hinaus auf der website von

https://www.feinschwarz.net


Monatszeitschrift
'Religion & Gesellschaft in Ost und West

Aus aktuellem Anlaß erhielten wir Kenntnis von der Monateszeitschrift "Religion & Gesellschaft in Ost und West". Das Institut Religion und Gesellschaft in Ost und West, mit dem Sitz in Zürich hat aktuell ein Heft über Frauen in den Kirchen - verändern oder verdrängen herausgegeben.

Unter dem link https://www.g2w.eu

können Sie über dieses ökumenische Institut und seine Ziele mehr erfahren und die Zeitschrift bestellen.

Hier die eigene Kurzcharakteristik:

Religion & Gesellschaft in Ost und West informiert jeden Monat in deutscher Sprache über aktuelle Themen und Ereignisse in den Kirchen und Religionsgemeinschaften in Ost-, Ostmittel- und Südosteuropa. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei dem ökumenischen und interreligiösen Dialog. Analysen zu politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Entwicklungen der einzelnen osteuropäischen Länder bieten zudem wertvolle Hintergrundinformationen.

Religion & Gesellschaft in Ost und West umfasst vier Rubriken:


Neues aus der orthodoxen Kirche

Orthodoxe Kirche unterstreicht Frauenrechte

aus Vatican News vom 1. April 2020

Das Ökumenische Patriarchat von Konstantinopel hat eine kirchliche Soziallehre veröffentlicht. Die ausführliche Erklärung trägt den Titel „Für das Leben der Welt - Das Sozialethos der orthodoxen Kirche“. Der Text geht überraschend ausführlich auf Sexualität und Gender-Fragen ein. Es gelte in Zukunft intensiv darüber nachzudenken, „wie Frauen am besten am Aufbau des Leibes Christi teilhaben können, und das schließt auch die Erneuerung des Frauendiakonats mit ein“, heißt es wörtlich. Anders als in der katholischen Tradition seien Geschiedene und Wiederverheiratete nicht von den Sakramenten auszuschließen. Konfessions- und auch religionsverbindende Ehen werden gebilligt, und geschlossene Ehen können wieder aufgelöst werden.


World Council of Churches

Diese Meldung wurde uns von der Delegierten der altkatholischen Kirche gesandt.
Vielen Dank!

Word Council of Churches
11th WCC Assembly
8. – 16. September 2021
„Christ’s love moves the world to reconciliation and unity”

Erstmals in der 70-jährigen Geschichte des ÖRK wird die Vollversammlung in Deutschland stattfinden. Im September 2021 führt der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) in Karlsruhe seine knapp zwei Wochen dauernde Vollversammlung durch. Dazu werden ca. 5000 internationale Gäste erwartet.
Hinzu kommen viele Teilnehmende an Tagesveranstaltungen. Neben der eigentlichen Vollversammlung gibt es ein komplexes Begleitprogramm für verschiedene Zielgruppen. Die Vorbereitung der Vollversammlung geschieht in einem Projektbüro in Karlsruhe mit (zu Beginn) vier Mitarbeitenden in Kooperation mit den beiden Projektverantwortlichen in Genf und in enger Abstimmung mit den Gremien des ÖRK sowie nationalen und regionalen Gremien.

Der Ökumenische Rat der Kirchen ist eine Gemeinschaft aus 350 Mitgliedskirchen, die insgesamt mehr als eine halbe Milliarde Christen/innen als ihre Glieder zählen.
ÖRK-Mitgliedskirchen finden sich in allen Regionen der Welt.
Zu ihnen zählen die Mehrzahl der orthodoxen Kirchen (östlich und orientalisch-orthodoxe), altkatholische, anglikanische, assyrische, in Afrika entstandene, baptistische, evangelikale, lutherische, mennonitische, methodistische, reformierte, vereinigte und unabhängige Kirchen, sowie Kirchen Christi/Jünger Christi, Freunde (Quäker), Provinzen der evangelischen Brüder-Unität und einige Pfingstkirchen.

Die Veranstaltungen werden in Karlsruhe und Strasbourg stattfinden, womit es sich um die erste grenzüberschreitende Vollversammlung des ÖRK handeln wird.


Buchempfehlung

Maria Flachsbarth, Regina Heyder, Ute Leimgruber (HG.)                                                                                Ökumene, die das Leben schreibt
Konfessionelle Identität und ökumenisches Engagement in Zeitzeuginnenberichten
Aschdorf Verlag, Münster ISBN 978-3-402-13277-7

Unter den vielen Autorinnen sind zwei, die dem ÖFCFE besonders nahe stehen:

Sr. Michaela Bank MMS, 1994-2002 Nationalkoordinatorin mit dem Beitrag "Vor dir steht die leere Schale meiner Sehnsucht" - Engagement im Ökumenischen Forum Christlicher Frauen in Europa

und Maria Hollering-Hamers (mit Ehemann Georg Hollering) mit dem Beitrag "Das Geschenk der Ökumene" und der Windmühlenkampf für die Einheit.


Verkündigungssendungen der evangelischen und katholischen Kirche im Deutschlandfunk

Sehr einladend heißt es im Flyer: "Geistlich und geistvoll wollen die Sendungen Sie in den Tag begleiten. Liturgisch durch die Gottesdienstübertragungen, mit morgendlichen Impulsen oder durch die längeren Formate sonntags und an den Feiertagen."

http://www.rundfunk.evangelisch.de

http://www.katholische-hörfunkarbeit.de


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