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Ökumenische Meldungen

Luther-Jahr 2021

Im Jahre 2021 jährt sich der Reichstag zu Worms zum 500. Male. Dort weigerte sich Martin Luther seine Thesen zu widerrufen.

In der Landesausstellung "Hier stehe ich. Gewissen und Protest", die am 17. April 2021 eröffnet werden wird, findet sich die Inszenierung "Der Luthermoment".

Die Evangelische Kirche Hessen-Nassau und die Stadt Worms haben ein umfangreiches Jahresprogramm aufgestellt.

Die home page  http://www.worms-luther.de bringt alles Aktuelle.


Vor 15 Jahren starb der Prior von Taizé

Am Sonntag, 16. August 2020 jährt sich zum 15. Mal der Todestag von Frère Roger Schutz, dem Gründer der Ökumenischen Gemeinschaft von Taizé. Eine psychisch kranke Frau verletzte ihn mit einem Messer. Sein Tod löste damals große Betroffenheit aus. Die Impulse von Frère Roger wirken aber weiter, bestätigt Bruder Timothee. Er stammt aus Deutschland und ist 2004 in die Gemeinschaft eingetreten.

Eine Meldung aus den vatikanischen news vom 15.07.2020

Vatikan: Kardinal Koch mahnt zu Geduld in der Ökumene

Für Geduld in der Ökumene hat der Schweizer Kurienkardinal Kurt Koch geworben. Zur Ökumene gehörten „zwei Tugenden“, sagte der Präsident des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen in einem Interview des Schweizer katholischen Internetportals „kath.ch“: die „Leidenschaft für die Einheit und auf der anderen Seite Geduld, die man haben muss, um diese Einheit wirklich zu erreichen“. Es gehe „nicht um schnelle Lösungen, sondern um tragfähige Lösungen“, so der Kardinal in einer Bilanz seiner zehnjährigen Amtszeit. So sei die „Besuchsdiplomatie“ für das Vorankommen der Ökumene sehr wichtig, auch wenn die „Basis“ davon nicht viel merke. Oft hätten solche Begegnungen am Beginn von bedeutenden Entwicklungen gestanden, „die Früchte zeigen sich nicht immer unmittelbar, sondern später“, meinte Koch. Zugleich räumte er ein, dass er sich zunächst vorgestellt habe, „dass wir schneller vorankommen“. Er fügte hinzu: „Woran ich manchmal leide, ist, dass in der Öffentlichkeit die Schwierigkeiten in der Ökumene immer bei der katholischen Kirche gesucht werden. Dabei wird leicht übersehen, dass Hindernisse in allen Kirchen existieren.“ Als Leitlinie seiner Arbeit formulierte der Kardinal, es gehe darum, „dass wir in den verschiedenen Dialogen mit den Partnern die Einheit wiederfinden, die durch die Kirchenspaltungen verloren gegangen ist“. Es müsse aber „eine Einheit im Glauben sein und nicht einfach eine organisatorische Einheit“.(kath.ch - cs)


'Ökumenischer Ratschlag'

Auf der website des 'Ökumenischen Ratschlags' heißt es Der Zeitpunkt des Ratschlags markiert ein Jubiläum: Vor genau 30 Jahren, im März 1990 fand die für die Weltchristenheit repräsentative Oekumenische Weltversammlung für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung statt mit ihren zehn Grundüberzeugungen. Sie machen die Einheit der christlichen Kirchen deutlich. Diese Grundüberzeugungen wurden in einer Ausstellung in Frankfurt präsentiert. Der Oekumenische Ratschlag wurde gefördert vom Evangelischen Entwicklungsdienst, Misereor und den Landeskirchen in Rheinland, Westfalen, Baden und Württemberg. Weitere Informationen im Internet unter www.oekumenischer-ratschlag.de - V.i.S.d.P: Pfr. U. Schmitthenner

Bischofskonferenz veröffentlicht Texte zu Frauen und Ökumene

Kardinal Reinhard  Marx hält die Frauenfrage in der Kirche für zentral. Er sagt: „Im Feld 'Frauen in kirchlichen Leitungspositionen' sind Veränderungen dringlich und müssen weiter vorangetrieben werden. Wir sprechen viel von einer neuen Sozialgestalt der Kirche. An keinem anderen Punkt wird das in unserer Zeit deutlicher als in dieser Frage“. Diesen Vortrag hielt Kardinal Marx beim Kardinalsrat in Rom am 2. Dezember 2019.

Zum Thema Ökumene sagt der Kardinal: „Nach dem Jahr 2017 mit den vielen ökumenischen Impulsen dürfe die Kirche nicht müde werden, sondern brauche ein engagiertes Weitergehen in der Ökumene“. Die Überschrift zu seinem Vortrag lautet: „Sichtbare Einheit in versöhnter Verschiedenheit – Zum Ziel der Ökumene aus katholischer Sicht“ .

Beide Vorträge stehen als Broschüre und zum Download bereit. Zu finden unter

https://www.dbk.de


Lutheraner würdigen grundlegenden Text der Ökumene

Als einen „der grundlegenden Texte der Ökumene seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil“ hat der Catholica-Beauftragte der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD), Landesbischof Karl-Hinrich Manzke, die Enzyklika „Ut unum sint“ von Papst Johannes Paul II. gewürdigt. (aus vatican news, Mai 2020)


Kirchenreformen

Die Tübinger Theologin Johanna Rahner hat sich gegen die Vorstellung von starren, unveränderlichen Glaubensinhalten und Kirchenlehren gewandt. Der Grundsatz, wonach sich Kirche immer verändern muss, um auf Zeitfragen und Entwicklungen zu reagieren, gelte auch für Dogmen und Glaubensfragen. (aus vatican news, Mai 2020)


Enzyklia Laudato si - 5 Jahre seit Erscheinen

Ganz aktuell lädt Papst Franziskus zur Teilnahme an der Laudato si´ – Woche vom 18. – 24. Mai und am weltweiten Gebetstag am 24. Mai (Erscheinungstag der Enzyklika Laudato si`) ein. In Zeiten von Corona sind Veranstaltungen derzeit nicht machbar, können aber gut im Rahmen der Schöpfungszeit vom 1. September bis 4. Oktober (sofern schon möglich) nachgeholt werden


Immer aktuelle Kirchenthemen

aus der katholischen Kirche und darüber hinaus auf der website von

https://www.feinschwarz.net


Monatszeitschrift
'Religion & Gesellschaft in Ost und West

Aus aktuellem Anlaß erhielten wir Kenntnis von der Monateszeitschrift "Religion & Gesellschaft in Ost und West". Das Institut Religion und Gesellschaft in Ost und West, mit dem Sitz in Zürich hat aktuell ein Heft über Frauen in den Kirchen - verändern oder verdrängen herausgegeben.

Unter dem link https://www.g2w.eu

können Sie über dieses ökumenische Institut und seine Ziele mehr erfahren und die Zeitschrift bestellen.

Hier die eigene Kurzcharakteristik:

Religion & Gesellschaft in Ost und West informiert jeden Monat in deutscher Sprache über aktuelle Themen und Ereignisse in den Kirchen und Religionsgemeinschaften in Ost-, Ostmittel- und Südosteuropa. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei dem ökumenischen und interreligiösen Dialog. Analysen zu politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Entwicklungen der einzelnen osteuropäischen Länder bieten zudem wertvolle Hintergrundinformationen.

Religion & Gesellschaft in Ost und West umfasst vier Rubriken:


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