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Ökumenische Meldungen

Schweiz feiert ökumenisch:
Eidgenössischer Dank-, Buß- und Bettag der Schweiz

Seit 1884 wird der »Eidgenössische Dank-, Buß- und Bettag« am 3. Sonntag im September begangen.

In der Schweiz gab es Buß- und Bettage seit dem Spätmittelalter im Zusammenhang mit großen Katastrophen. Zum ersten gemeinsamen Bettag der katholischen und der reformierten Kantone kam es am 17. September 1797 unter dem Eindruck der Französischen Revolution. Seine heutige Bedeutung erhielt der Bettag im Umfeld der Gründung des Bundesstaates von 1848.

aus "Te Deum"

Te Deum orientiert sich am Verbindenden der christlichen Konfessionen und hat stets das eine Fundament der Bibel und die gemeinsame Tradition im Blick. Te Deum unterstützt durch das gemeinsame Beten die Einheit der Christen


Schweiz feiert ökumenisch:
Eidgenössischer Dank-, Buß- und Bettag der Schweiz

Seit 1884 wird der »Eidgenössische Dank-, Buß- und Bettag« am 3. Sonntag im September begangen.

In der Schweiz gab es Buß- und Bettage seit dem Spätmittelalter im Zusammenhang mit großen Katastrophen. Zum ersten gemeinsamen Bettag der katholischen und der reformierten Kantone kam es am 17. September 1797 unter dem Eindruck der Französischen Revolution. Seine heutige Bedeutung erhielt der Bettag im Umfeld der Gründung des Bundesstaates von 1848.

aus "Te Deum"

Te Deum orientiert sich am Verbindenden der christlichen Konfessionen und hat stets das eine Fundament der Bibel und die gemeinsame Tradition im Blick. Te Deum unterstützt durch das gemeinsame Beten die Einheit der Christen


20 Jahre Charta oecumenica
Die Charta Oecumenica – langwierige Geburt, Geburtshelferin und bleibende ökumenische Herausforderung

unter dieser Überschrift gibt es einen anschaulichen Bericht von Antje Heider-Rottwilm über das Gewordensein der Charta, Sie können ihn unten aufrufen.

Antje Heider-Rottwilm, OKR. i.R, seit 1980 Mitglied im Laurentiuskonvent, von 1997 bis 2008 Leiterin
der Europaabteilung der EKD, Mitglied im Zentralausschuss der Konferenz Europäischer Kirchen,
mitbeteiligt an der Erarbeitung der „Charta Oecumenica“. Ab 2008 zusammenmit einer Gruppe des
Laurentiuskonvents Aufbau des Ökumenischen Forums HafenCity in Hamburg. Seit 2009 Vorsitzende
von Church and Peace, dem europäischen ökumenischen Netzwerk von historischen Friedenskirchen,
Friedensgruppen und Einzelpersonen.

Die Kirchen in Europa haben ein ökumenisches Grundgesetz: Es heißt „Charta Oecumenica“ und feiert dieses Jahr seinen zwanzigsten Geburtstag.

https://www.oekumene-ack.de/fileadmin/user_upload/Charta_Oecumenica/Charta_Oecumenica.pdf

 

 

 

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Zugehörige Dokumente:

pdf-Icon des Dokumentes charta oecumenica (*.pdf-Datei, 308 KB)


World Council of Churches

ÖRK mit „Bridge Builder Award 2021“ ausgezeichnet

Für das Bauen von Brücken der Verständigung zwischen Menschen, Nationen und Gemeinschaften auf nationaler und internationaler Ebene wird der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) mit dem diesjährigen „Bridge Builder Award“ ausgezeichnet, der von der Jury des „14th August Committee Norway“ zusammen mit dem Oslo Center verliehen wird.

Sehr gute und aktuelle Nachrichten und Hintergründe finden Sie auf

https://www.oikumene.org

World Council of Churches
11th WCC Assembly
8. – 16. September 2021
„Christ’s love moves the world to reconciliation and unity”

Erstmals in der 70-jährigen Geschichte des ÖRK wird die Vollversammlung in Deutschland stattfinden. Im September 2021 führt der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) in Karlsruhe seine knapp zwei Wochen dauernde Vollversammlung durch. Dazu werden ca. 5000 internationale Gäste erwartet.
Hinzu kommen viele Teilnehmende an Tagesveranstaltungen. Neben der eigentlichen Vollversammlung gibt es ein komplexes Begleitprogramm für verschiedene Zielgruppen. Die Vorbereitung der Vollversammlung geschieht in einem Projektbüro in Karlsruhe mit (zu Beginn) vier Mitarbeitenden in Kooperation mit den beiden Projektverantwortlichen in Genf und in enger Abstimmung mit den Gremien des ÖRK sowie nationalen und regionalen Gremien.

Der Ökumenische Rat der Kirchen ist eine Gemeinschaft aus 350 Mitgliedskirchen, die insgesamt mehr als eine halbe Milliarde Christen/innen als ihre Glieder zählen.
ÖRK-Mitgliedskirchen finden sich in allen Regionen der Welt.
Zu ihnen zählen die Mehrzahl der orthodoxen Kirchen (östlich und orientalisch-orthodoxe), altkatholische, anglikanische, assyrische, in Afrika entstandene, baptistische, evangelikale, lutherische, mennonitische, methodistische, reformierte, vereinigte und unabhängige Kirchen, sowie Kirchen Christi/Jünger Christi, Freunde (Quäker), Provinzen der evangelischen Brüder-Unität und einige Pfingstkirchen.

Die Veranstaltungen werden in Karlsruhe und Strasbourg stattfinden, womit es sich um die erste grenzüberschreitende Vollversammlung des ÖRK handeln wird.


Katholikentag in Stuttgart: 25.-29. Mai 2022

Katholikentag 2022

Das Leitwort für den 102. Deutschen Katholikentag, der von 25. bis 29. Mai 2022 in Stuttgart stattfinden wird, steht fest: leben teilen. Die Katholikentagsleitung beabsichtigt mit ihrem Vorschlag, Teilen als Grundhaltung christlicher Weltverantwortung in den Mittelpunkt des Katholikentags zu rücken. Der Hauptausschuss des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) hat Anfang Oktober 2020 auf ihren Vorschlag hin dieses Leitwort beschlossen.


Eucharistiegemeinschaft

 „Wir lassen bei der Frage nicht locker“ Der Vorsitzende der Ökumenekommission der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Gerhard Feige, hält die Debatte um eine gemeinsame Eucharistie von Katholiken und Protestanten weiterhin für offen. Zwar erwarte er in dieser Frage im neuen Jahr „nicht unbedingt“ offizielle Entscheidungen, sagte Feige in einem Interview der Zeitungen der Verlagsgruppe Bistumspresse. „Aber wir lassen bei der Frage nicht locker“, so der Bischof wörtlich. Das Thema sei weiter akut und dränge zu sensiblen Lösungen.

Hintergrund der Debatte ist ein Papier des Ökumenischen Arbeitskreises (ÖAK) vom Herbst 2019, das auf eine mögliche wechselseitige Teilnahme am Abendmahl beziehungsweise an der Eucharistie verweist. Im September vergangenen Jahres hatte die vatikanische Glaubenskongregation Einwände gegen das Papier erhoben und geltend gemacht, dass die Unterschiede im Eucharistie- und Amtsverständnis „noch so gewichtig“ seien, dass sie eine Teilnahme katholischer und evangelischer Christen an der Feier der jeweils anderen Konfession derzeit ausschlossen sei.

Feige erläuterte, dass die Bischofskonferenz und der Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) kurz vor Weihnachten über das Thema gesprochen hätten. „Klar ist, dass wir das Votum des Ökumenischen Arbeitskreises, dass eine gegenseitige Einladung schon jetzt möglich ist, gemeinsam würdigen, dass wir Fortschritte sehen. Klar ist aber auch, dass wir noch Fragen haben und dass wir im Detail unterschiedliche Positionen einnehmen“, so der Bischof.

Für die Kirchen der EKD stelle es etwa kein Problem dar, katholische Christen in ihren Gottesdiensten zum Abendmahl einzuladen. „Wir können das umgekehrt nicht, jedenfalls nicht offiziell und generell. Allerdings sehen wir als katholische Kirche in Deutschland durchaus Spielraum für die persönliche Gewissensentscheidung des Einzelnen. Anders als das das römische Papier angedeutet hat."

Zugleich mahnte Feige die Gläubigen bei der Abendmahlsfrage zu Geduld. Man müsse zur Kenntnis nehmen, dass die kirchliche Basis bei diesem Thema durchaus gemischt sei: „Es gibt diejenigen, die ökumenisch sehr bewegt sind und denen das alles nicht schnell genug geht. Es gibt aber auch diejenigen, die das ganz anders sehen. Und ich als Bischof muss beides wahrnehmen und kann mich nicht nur auf eine Seite schlagen.“(katholisch.de – sk) 05/01/2021 – Vatican news


Luther
3. Januar 1521 - 3. Januar 2021

Lutherrose

„Exkommunikation Luthers aufheben? Nicht nötig“ 

Genau 500 Jahre nach der Exkommunikation Martin Luthers durch Papst Leo X. hat der Augsburger Bischof Bertram Meier dazu aufgerufen, in der Ökumene nach vorn zu blicken. Einen formalen Akt der Aufhebung der Exkommunikation hält er für unnötig.

„Die Exkommunikation des Reformators wurde bereits mit seinem Tod aufgehoben“, so Meier. „Einen formalen Akt braucht es also nicht mehr.“

Am 3. Januar 1521 hatte Papst Leo X. mit der Bannbulle „Decet Romanum Pontificem“ Martin Luther exkommuniziert, nachdem dieser nicht bereit gewesen war, seine Thesen zu widerrufen. (Siehe Vatican news, 3.1.2021)

Im Jahre 2021 jährt sich der Reichstag zu Worms zum 500. Male. Dort weigerte sich Martin Luther seine Thesen zu widerrufen.

In der Landesausstellung "Hier stehe ich. Gewissen und Protest", die am 17. April 2021 eröffnet werden wird, findet sich die Inszenierung "Der Luthermoment".

Die Evangelische Kirche Hessen-Nassau und die Stadt Worms haben ein umfangreiches Jahresprogramm aufgestellt.

Die home page  http://www.worms-luther.de bringt alles Aktuelle.

Die Enzyklika „Ut unum sint“ von Papst Johannes Paul II. wurde als einer „der grundlegenden Texte der Ökumene seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil“ von Landesbischof Karl-Hinrich Manzke gewürdigt. Er ist der Catholica-Beauftragte der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD).


Die orthodoxe Kirche unterstreicht Frauenrechte

Das Ökumenische Patriarchat von Konstantinopel hat eine kirchliche Soziallehre veröffentlicht. Die ausführliche Erklärung trägt den Titel „Für das Leben der Welt - Das Sozialethos der orthodoxen Kirche“. Der Text geht überraschend ausführlich auf Sexualität und Gender-Fragen ein. Es gelte in Zukunft intensiv darüber nachzudenken, „wie Frauen am besten am Aufbau des Leibes Christi teilhaben können, und das schließt auch die Erneuerung des Frauendiakonats mit ein“, heißt es wörtlich. Anders als in der katholischen Tradition seien Geschiedene und Wiederverheiratete nicht von den Sakramenten auszuschließen. Konfessions- und auch religionsverbindende Ehen werden gebilligt, und geschlossene Ehen können wieder aufgelöst werden. (April 2020)


Bischofskonferenz veröffentlicht Texte zu Frauen und Ökumene

Kardinal Reinhard  Marx hält die Frauenfrage in der Kirche für zentral. Er sagt: „Im Feld 'Frauen in kirchlichen Leitungspositionen' sind Veränderungen dringlich und müssen weiter vorangetrieben werden. Wir sprechen viel von einer neuen Sozialgestalt der Kirche. An keinem anderen Punkt wird das in unserer Zeit deutlicher als in dieser Frage“. Diesen Vortrag hielt Kardinal Marx beim Kardinalsrat in Rom am 2. Dezember 2019.

Zum Thema Ökumene sagt der Kardinal: „Nach dem Jahr 2017 mit den vielen ökumenischen Impulsen dürfe die Kirche nicht müde werden, sondern brauche ein engagiertes Weitergehen in der Ökumene“. Die Überschrift zu seinem Vortrag lautet: „Sichtbare Einheit in versöhnter Verschiedenheit – Zum Ziel der Ökumene aus katholischer Sicht“ .

Beide Vorträge stehen als Broschüre und zum Download bereit. Zu finden unter

https://www.dbk.de


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https://www.feinschwarz.net


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